ULA.de, 05. April 2005
Ausgabe 6
-
ANTI-DISKRIMINIERUNGSGESETZ / Regierung bewegt
sich, Konsequenzen für den Kündigungsschutz unklar
-
KONTENABFRAGE /
Steuerbürger doch nur aus Milchglas?
-
MITBESTIMMUNG /
Führungskräfte begrüßen Einsetzung der
Biedenkopf-Kommission
05. April
2005
Sonderausgabe EUROPA
-
BINNENMARKT / Dienstleistungs-Richtlinie gestoppt.
Was ist dran am Sozialdumping-Vorwurf?
-
BESCHÄFTIGUNGS-STRATEGIE
/ Folgenlose Beschlüsse am grünen Tisch?
-
STABILITÄTSPAKT / Heftige
Kritik an Reform
-
SOZIALES / Grünbuch
Demographie der EU-Kommission
____________________________________
t-online, 06 April 2005:Jede
siebte Krankschreibung psychisch bedingt
Trotz insgesamt sinkender
Krankenstände nimmt die Zahl der Fehlzeiten wegen
psychischer Probleme zu. Wie die
Techniker Krankenkasse in Hamburg mitteilte, stiegen
die Krankschreibungen aufgrund psychischer Störungen in
den letzten fünf Jahren um 20 Prozent. Im vergangenen
Jahr sei bereits jeder siebte Fehltag auf eine
psychische Erkrankung zurückzuführen gewesen. Besonders
betroffen seien Arbeitslose: Sie litten mehr als dreimal
so häufig an psychischen Erkrankungen wie die
berufstätigen Versicherten. Mehr als jeder vierte
Krankheitstag (28 Prozent) von Arbeitslosen, der den
Kassen gemeldet wurde, hatte psychisch bedingte
Ursachen, heißt es im
Gesundheitsreport ( als
)
der Techniker. 2004 war jede Erwerbsperson in
Deutschland, zu denen auch Arbeitslose gezählt werden,
statistisch gesehen gut anderthalb Tage aufgrund einer
psychischen Störung krankgeschrieben. Der Anstieg bei
den Fehltagen mit psychischen Störungen insgesamt sei
dabei zu mehr als zwei Dritteln Folge der
überproportionalen Zunahme bei den Arbeitslosen.
____________________________________
FAZ.net, 07. April 2005:
Familienpolitik
An Akademikern geht die finanzielle Familienförderung
vorbei
Kinder sind für
wohlhabende Eltern in Deutschland eine Konsumbremse.
Renate Schmidt fordert deshalb eine Steuererleichterung.
Die Familienministerin stützt sich mit ihren Plänen auf
eine aktuelle Studie.
Weiter ..>
____________________________________
FAZ.net, 06. April 2005:
Standortdebatte
Die Planwirtschaft der Unternehmen
Standortflüchtlinge,
Stellenstreicher, Steuervermeider, Absahner: Deutschland
hadert mit seinen Unternehmen. Kann es so weitergehen?
Nein, der ehrbare Kaufmann mit Vorbildfunktion kann
seine Vorteile bewahren.
Weiter ..>
Standortdebatte
„Der Gipfel des Unsinns“
Porsche-Chef Wendelin
Wiedeking hat sein Unverständnis über die von
Wirtschaftsmanagern vertretene These geäußert,
Arbeitsplätze seien in Deutschland zu teuer, neue
könnten nur noch im Ausland entstehen.
Weiter..>
____________________________________
FAZ.net, 05. April 2005:
Chemie & Energie
Höchster „Herz der
Brennstoffzelle” für Laptops und Wohnanlagen,
Weiter..>
____________________________________
FAZ.net, 04. April 2005:
Karriere in Krisenzeiten
Erfolgreich,
aber unglücklich im Beruf
"Soll das beruflich alles
gewesen sein?", fragen sich viele Menschen in der Mitte
ihrer Laufbahn. Doch Wechsel in Krisenzeiten sind
doppelte Herausforderungen: Eine zweite Karriere
erfordert mehr als Mut.
Weiter ..>
Deutschland beim Wachstum EU-Schlußlicht
Deutschland wird 2005 nach
Einschätzung der EU-Kommission zum vierten Mal in Folge
gegen den Stabilitäts- und Wachstumspakt verstoßen - mit
dem geringsten Wachstum unter den 25 EU-Staaten.
Weiter ..>
Die Überschußbeteiligung hat Fallstricke
Wer kann einer angeblichen Rendite von 6 Prozent
heute noch wiederstehen? Aber die Kosten für Verwaltung
und Abschluß schmälern die Rendite von
Lebensversicherungen beträchtlich.
Weiter ..>
____________________________________
Neues zu REACH:
Deutscher Bundestag, 06. April
2005:
Position des EU-Parlaments zu "REACH" nach der
Sommerpause ...
... des Umweltausschusses sind derzeit mehrere
Ausschüsse des Europäischen Parlaments mit der ersten
Lesung des Entwurfs zur REACH-Verordnung befasst, deren
...
Presseportal, Meldung WWF, 06.
April 2005:
Blut-Gruppe gesucht Wie giftig sind wir? WWF sucht
Musterfamilie ...
... Der WWF möchte mit seiner Bluttestaktion erreichen,
dass sich die EU- Parlamentarier für eine starke
EU-Chemikalienreform REACH (Registrierung, Evaluierung
...
Bayrisches Staatsministerium
für Umwelt, 31. März 2005:
EU-Chemikalienverordnung jetzt nachbessern
Der Entwurf der EU-Chemikalienverordnung (REACH) muss
nachgebessert werden. ...
GDCH.de, 24. März 2005:
In Deutschland und weltweit: Chemikalienbewertung vor
REACH
In Deutschland wurden bereits bedeutende Beiträge zur
Altstoffbewertung geleistet
und viele Erfahrungen bei der Identifizierung und
Bewertung von ...
____________________________________
Poko.de, Newsletter April 05 für
Betriebsräte /
Führungskräfte
TopThema BR:
Verfahren bei Massenentlassungen - Begriff der
Entlassung
____________________________________
ergänzende Info:
Beitragssatz zur
Krankenversicherung während der Freistellungsphase in
der Altersteilzeit (ATZ)
Das Bundessozialgericht (BSG) vertritt in seinem
Urteil vom 25.08.2004 (B
12 KR 22/02 R,
Pressemitteilung zum Urteil) die Rechtsauffassung,
dass die während der Freistellungsphase der
Altersteilzeit zu leistenden
Krankenversicherungsbeiträge auf der Grundlage des
ermäßigten Beitragssatzes nach § 243 SGB V zu bemessen
sind. Das BSG geht davon aus, dass Versicherte in der
Freistellungsphase der Altersteilzeit hinsichtlich der
Beitragserhebung mit anderen Personenkreisen
gleichzustellen sind, bei denen der Risikobereich der
Krankengeldversicherung schon mangels Zugehörigkeit zum
anspruchsberechtigten Personenkreis ausgeschlossen ist.
Die Ausnahmeregelung des § 49 Abs. 1 Nr. 6 SGB V sei
erkennbar allein aus Gründen der Beitragserzielung in
das Gesetz aufgenommen worden und dem gegenüber
unbeachtlich. Somit sollten alle, die sich in der
Freistellungsphase der Altersteilzeit befinden oder
befunden haben und den vollen Beitrag bezahlt haben, bei
ihrer Krankenkasse eine Rückerstattung der zu viel
gezahlten Beiträge beantragen.
Infos:
ULA kurz und bündig 26. Jan. 05
sowie 8 seitiges
ULA-Merkblatt im VAA Mitgliederbereich