Arbeitsgemeinschaft VAA im Industriepark Höchst
AG VAA im IPH

Januar 2006

Newsletter 31. Januar 2006

  31. Januar 2006: kurz und bündig Ausgabe 02pdf-Ikon

  •  ARBEITSRECHT / Lieben, verpfeifen, Mitbestimmen - US-Ethik Codes vor deutschen Arbeitsgerichten

  •  NEU AB FEBRUAR 2006 / Freiwillige Arbeitslosenversicherung bei Auslandsaufenthalt

  •  WIRTSCHAFTSPOLITIK / Transatlantische Börse geplant

  •  RENTEN / Atempause für Rentner - schnellere Anhebung der Altersgrenze für Aktive?

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FAZ.net, 30. Januar 2006: Rascher Rente mit 67?  "Koalitionsvertrag keine Bibel"
Der Koalitionsausschuß wird Mitte der Woche über den Vorschlag von Arbeitsminister Müntefering beraten, die Rente mit 67 zügiger als geplant einzuführen. Kritiker sprechen von "faktischen Rentenkürzungen", Stoiber redet von einem "offenen Prozeß".
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FAZ.net, 26. Januar 2006: Umfrage: Die EU als Bedrohung
Die Mehrheit der Deutschen fühlt sich durch die europäische Einigung in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht zwar bedroht, befürwortet aber dennoch, die EU-Verfassung zu verabschieden. Ergebnisse einer Studie der EU-Kommission.
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FAZ.net, 26. Januar 2006: F.A.Z.-Preisbericht
Nach sieben Jahren ist ein Euro nur noch 84 Cent wert

Die Kaufkraft des Euro hat in den ersten Jahren der Währungsunion gelitten. 1000 Euro, im Januar 1999 eingetauscht, sind heute nur noch 840 Euro wert. Der vierteljährliche Preisbericht der F.A.Z. Weiter..>
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Capital: Kündigung. Wer sich eine Stelle mit gefälschten Zeugnissen erschlichen hat, kann noch nach Jahren wegen Täuschung entlassen werden. Es nutzt dem Arbeitnehmer nichts, wenn er einwandfrei gearbeitet hat (LAG Nürnberg, 9 Sa 400/05). Suche mit Google; Forum Justita; dort Volltext

Capital: Urlaubsanspruch. Kann ein Arbeitnehmer aus betrieblichen Gründen seinen Urlaub nicht bis zum Jahresende abfeiern, gehen Resttage auch ohne Antrag ins nächste Jahr über (LAG Schleswig-Holstein, 3 Sa 433/05). Suche mit Google; AWS Otto Schmidt Verlag;  Volltext der Entscheidung pdf-Ikon bei LAG Schleswig-Holstein.

keine Zeitgutschrift bei Arztbesuch. Nimmt ein Arbeitnehmer an einer im Betrieb der Metallindustrie geltenden Gleitzeitregelung mit einer arbeitstäglichen Gleitzeit von 6:00 Uhr bis 20:00 Uhr bei einer frei wählbaren Kernarbeitszeit von 4,5 Stunden teil, so kann er für eine Stunde umfassende Arztbesuche während der Gleitzeit keine Zeitgutschrift verlangen.

Gegen dieses Urteil wurde wegen der grundsätzlichen Bedeutung die Revision zugelassen. Wie die Sache von den Erfurter Richtern gesehen wird, bleibt abzuwarten.

LAG Hamm 11 Sa 247/03; Volltext; Suche mit Google

Newsletter 24. Januar 2006

FAZ.net, 24. Januar 2006: Sprache
Unwort des Jahres: "Entlassungsproduktivität"
Wie schon im Vorjahr erwies sich die Jury, die das "Unwort das Jahres" wählte, als Feind betriebswirtschaftlicher Fachsprache: Nach dem "Humankapital" 2004 trifft es diesmal die "Entlassungsproduktivität". Weiter..>

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FAZ.net, 22. Januar 2006: Altersvorsorge
Die Rente steigt nie wieder

Hiobsbotschaften von der gesetzlichen Rentenversicherung sind wir gewohnt. Nominal gibt es nur noch selten Erhöhungen. Real wird es immer weniger. Und die Nullrunde der Alten von heute, ist die magere Rente von morgen. Weiter..>

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Handelsblatt.com, 24. Januar 2005:

CDU macht sich für Alleinverdienerehe stark
Nach der CSU hat sich am Montag auch die CDU-Spitze gegen den Ansatz von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) positioniert, die Steuervorteile auf Familien mit zwei berufstätigen Eltern zu beschränken.
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Die Zeit, 19. Januar 2006: Die Elite der Unis
Da haben wir es doch allen Kritikern gezeigt. So könnte man den Gesichtsausdruck von Ernst-Ludwig Winnacker deuten, als er am Freitagabend in Bonn vor die Presse trat. Mit roten Ohren und Dauerlächeln gab ...
Spiegel Online: ELITEUNI-PARADE Die glorreichen Zehn
tagesschau.de: Zehn Hochschulen im Rennen um Elite-Förderung
Stern - sueddeutsche.de - MDR - Mitteldeutsche Zeitung - und ähnliche Artikel »

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FAZ.net, 19. Januar 2006: Die Gesundheitsministerin
Sprechstunde bei Frau Schmidt

Im fünften Jahr der Gesundheitsministerin gehen die Ärzte auf die Barrikaden. Wohl keinem Minister der rot-grünen Regierung ist so oft das vorzeitige Ausscheiden vorhergesagt worden wie ihr. Doch Schmidt lächelt auch noch die gemeinsten Zwischenrufer auf dem Ärztetag nieder. Weiter..>

BMG, Pressemitteilung 17. Januar 2006:
Zahlen und Fakten zur Situation der Ärzteschaft

Zahlen und Fakten zur Situation der Ärzteschaft alspdf-Ikon(pdf 557-KB); PDF in HTML konvertieren

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FAZ.net, 16. Januar 2006: Wettbewerb
Noch hat Europa die Globalisierung nicht verloren

Die Angst geht um: Alle Industrie könnte aus Deutschland verschwinden. Und dorthin ziehen, wo es billiger geht - nach Asien etwa. Aber niedrige Löhne sind nicht alles. Sagt eine MIT-Studie. Weiter..>

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Welt am Sonntag, 15. Januar 2006: Deutschlands vergessene Blütejahre

Im jungen Kaiserreich galten Globalisierung und Innovationen als Chance. Viele der Strukturprobleme, die überwunden werden mußten, erinnern an heute  Weiter..>

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Welt am Sonntag, 15. Januar 2006: Kampf um den Kombilohn

Morgen will die CDU-Spitze ihren Kurs zum Kombilohn besprechen. Doch nicht nur in der Koalition, auch in der Partei liegen die Positionen meilenweit auseinander Weiter..>

=> Sieben Fragen zum Kombilohn

=> "Wir müssen davon weg, daß jeder gleich Ansprüche stellt"

Newsletter 13. Januar 2006

  12. Januar 2006: kurz und bündig Ausgabe 01pdf-Ikon

  •   GESUNDHEITSREFORM 2006 / Was für Führungskräfte auf dem Spiel steht

  •   EUROPA / Dienstleistungsrichtlinie nimmt trotz anhaltender Kritik wichtige Hürde

  •   STUDIE / Grenzabgabenlast laut ifo-Institut weiterhin auf Rekordniveau

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Berliner Zeitung, 13. Januar 2006: Arbeitnehmer bekommen weniger

Während Unternehmer ihr Einkommen 2005 deutlich steigerten, mussten Beschäftigte zurückstecken / Wirtschaftsleistung legt leicht zu

T-Online, 12. Januar 2006: Realeinkommen der Arbeitnehmer 2005 spürbar gesunken

Die Löhne und Gehälter der deutschen Arbeitnehmer sind 2005 im Pro-Kopf-Durchschnitt nur leicht gestiegen. Der Bruttoverdienst lag mit durchschnittlich 2210 Euro um 0,5 Prozent höher als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt mit. Netto lag der Zuwachs auf Grund der Steuerreform bei 0,9 Prozent auf 1460 Euro. Damit sind die Realeinkommen der Arbeitnehmer 2005 spürbar gesunken, denn die Inflationsrate lag im vergangenen Jahr nach vorläufigen Berechnungen bei 2,0 Prozent. -

Freuen konnten sich allerdings die Unternehmen: Die Summe der Arbeitnehmer-Entgelte, in denen zusätzlich zu den Bruttogehältern noch die Sozialbeiträge der Arbeitgeber enthalten sind, ging zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung zurück, um zwar um 0,5 Prozent auf 1,129 Billionen Euro. Deutlich zulegen konnten erneut die Unternehmens- und Vermögenseinkommen. - Mehr zum Thema bei T-Online

Voting bei T-online - Zwischenergebnis:

Haben Sie auch trotz Lohnerhöhung das Gefühl, weniger Geld im Portmonee zu haben?

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Handelsblatt.de, 13. Januar 2006: Pfizer kauft Sanofi Rechte ab
Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer kauft vom französischen Konkurrenten Sanofi-Aventis die weltweiten Rechte an dem gemeinsam entwickelten inhalierbaren Insulin Exubera. Der Preis dafür beträgt umgerechnet rund 1,1 Milliarden Euro.

FAZ.net, 14. Januar 2006:

Pfizer kauft in Höchst zu und verlängert Arbeitsplatz-Garantie
... Gleichzeitig kauft Pfizer dem Mitbewerber die Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen Diabel im Industriepark Höchst im Frankfurter Westen ab, das die Anlagen ...

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Netzeitung, 11. Januar 2006: Kein Anspruch auf Sonntagszuschläge
Wer an Sonn- und Feiertagen arbeitet, hat keinen gesetzlichen Anspruch auf Zuschläge. Allerdings muss den Arbeitnehmern ein «Ersatzruhetag» gewährt werden. Arbeitnehmer haben keinen gesetzlichen Anspruch auf Sonn- und Feiertagszuschläge. ...
taz, 12. Januar 2006: Sonntagszuschlag nicht verbindlich ... nachts arbeite. Generell sei Sonn- und Feiertagsarbeit durch freie Wochentage auszugleichen. (Az: 5 AZR 97/05).

Google-News; Bundesarbeitsgericht, Termine - Vorbericht; Pressemitteilung

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FAZ.net, 13. Januar 2006: Karrieresprung Wer Kaffee holt, hat verloren
Für Rollenzuweisungen und machtstrategische Positionierungskämpfe sind Meetings das ideale Podium. Banale Machtspielchen können Hierarchien zementieren. Zu Stolperfallen und wie man sie umgeht, der Kriminologe und Managementtrainer Jens Weidner im Interview. Weiter..>

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Die Welt, 12. Januar 2005: Europa fällt bei Zukunftstechnologien weiter zurück
Kluft zwischen West und Ost wird größer - Bericht sieht allerdings Deutschland unter den fünf innovativsten Ländern der EU

Pressemitteilung vom 12. Januar 2006 auf Cordis

Der Europäsche Innovationsanzeiger 2005 ist unter der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://trendchart.cordis.lu/scoreboards/scoreboard2005/index.cfm
Weitere Informationen über Innovation in Europa sind abrufbar unter: http://cordis.europa.eu.int/innovation

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FAZ.net, 11. Januar 2006: Arbeitsmarkt "Das Kapital hat viel Macht"
Für Harvard-Ökonom Richard Freeman wird die Debatte über den deutschen Arbeitsmarkt zu sehr von den Konservativen beherrscht: Verringerung der Unternehmensteuern und niedrigere Löhne würden als Allheilmittel dargestellt. So einfach ist es nicht. Weiter..>

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T-online: Quadratisch, praktisch, Schrott: Neue lustige PowerPoints
Absolut schrottreif: PowerPoint-Präsentationen sind immer für ein paar Lacher gut. Wir haben ein paar besonders ulkige Exemplare für Sie zusammengestellt! Weiter..>;

Videos dazu

Newsletter 10. Januar 2006

FAZ.net, 10. Januar 2006: Konjunktur Märkte setzen auf den Aufschwung
Konjunkturerwartungen in Deutschland haben sich nach Angaben des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Januar überraschend deutlich verbessert. Auch das DIW in Berlin ist optimistisch für 2006. Weiter..>

FAZ.net, 09. Januar 2006:  Konjunktur "Die Exportdynamik bleibt intakt"
Die deutschen Exporteure haben im November erstmals Waren im Wert von über 70 Milliarden Euro ins Ausland verkauft. Bereinigt um die üblichen jahreszeitlichen Schwankungen gingen die Exporte dennoch gegenüber Oktober um 1,4 Prozent zurück. Weiter..>

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FAZ.net, 09. Januar 2006:

Gesundheitsreform Der (un)gesunde Mittelweg
Am 1. Januar 2007 soll eine große Gesundheitsreform kommen. Noch weiß keiner, wie sie aussieht. Tiefe Gräben trennen die Gesundheitspolitiker von Union und SPD. Jetzt drückt die Kanzlerin aufs Tempo. Und verniedlicht die Differenzen. Weiter..>

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FAZ.net, 05. Januar 2006: Studie
Deutschland erstmals ein wirtschaftlich freies Land
Deutschland durchbricht im "2006 Index of Economic Freedom" erstmals seit zwölf Jahren die Mauer zum Rang eines wirtschaftlich "freien Landes". Bisher rangierte Deutschland in dem Bericht den The Heritage Foundation, ein angesehenes konservatives Forschungsinstitut in Washington, seit 1994 verfaßt, stets in einer niederen Kategorie. 

Weitere Info's:

The Heritage Foundation; "2006 Index of Economic Freedom"; Book as pdf-Ikon

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Handelsblatt: Wer uns regiert ? als pdf-Ikon (ca. 1,7 MB)


Die Kanzlerin und ihr Kabinett im Profil. Die wichtigsten Fakten zu den Ministerien im Überblick. Diese Handelsblatt-Broschüre bietet Ihnen ein Überblick über die neue Bundesregierung. 

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FAZ.net, 04. Januar 2006: Kombilohn-Debatte
"Wirkungslos und teuer"

Wolfgang Franz, Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), warnt im Interview mit der F.A.Z. vor teuren und nutzlosen Kombilohnmodellen. Weiter..>

Arbeitsmarkt im Ausland: Vorteile bei der Einkommensteuer statt Kombilöhne

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FAZ.net, 03. Januar 2006:

Sprüche und Schliche „Du bist Deutschland” - zum Ende der millionenschweren Medienkampagne ist nicht die Frage, was sie „gebracht” hat, sondern, warum es überhaupt dazu kommen konnte, daß dafür so viel investiert wurde.

Suche mit Google;  du-bist-deutschland.de

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Poko.de, 02. Januar 2006,

Newsletter für Betriebsräte(46) / Führungskräfte(47) mit unter anderem folgenden Themen:

  1. Vorwort

  2. Kommentierte Rechtsprechung

    1. Bezugnahmeklausel in einem vor dem 1. Januar 2002 abgeschlossenen Arbeitsvertrag (Gleichstellungsabrede)

    2. Dynamische Verweisung auf Tarifvertrag

  3. Aktuelle Rechtsprechung

    1. Interessenausgleich mit Namensliste in der Insolvenz - grob fehlerhafte Sozialauswahl bei Beschränkung der Auswahl auf einen von mehreren Geschäftsbereichen?

    2. Spruch der Einigungsstelle zu Arbeitnehmerbeschwerden

    3. Befristung von Arbeitsverhältnissen älterer Arbeitnehmer

    4. Annahmeverzug nach Streit über das Zustandekommen eines Aufhebungsvertrags

    5. Betriebsübergreifende Sozialauswahl bei Versetzungsklausel

    6. Kündigungsfrist und Klagefrist

    7. News zu aktuellen Gesetzesvorhaben

  4. Sach- und Beziehungsebene in der BR-Arbeit

  5. Aktuelle Seminare

  6. Literaturtipp für die Betriebsratsarbeit / Führungskräftearbeit

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Handelsblatt.de, 03. Januar 2006: Konzerne umgehen Cromme-Kodex
Drei große Dax-Konzerne weigern sich, die jüngsten Empfehlungen der Corporate-Governance-Kommission vollständig umzusetzen. In mindestens einem Fall geht es um den Machterhalt im Hause.
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Bundesministeriums für Gesundheit, Pressemitteilung, 02. Januar 2006:
Krankenstand mit 3,3 Prozent auf historischem Tiefststand
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Die Welt am Sonntag, 01. Januar 2006:

Arbeitnehmer tragen Kosten für Erfolg der deutschen Industrie"
Jan Hatzius, US-Chefvolkswirt bei Goldman Sachs, über Rezessionsgefahr in den USA und Rekordgewinne in Deutschland

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Die Welt, 31. Dezember 2005: Die Kompetenzen älterer Arbeitnehmer besser nutzen
Lebenslanges Lernen und flexible Arbeitszeitgestaltung erhöhen Beschäftigungschancen jenseits der 50

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FAZ.net, 28. Dezember 2005:

Bundespräsident Köhler vermißt klare Ziele der großen Koalition
Bundespräsident Horst Köhler hat das Programm der großen Koalition kritisiert. Er vermisse "den durchdachten, ausgestalteten Überbau, der klar macht, wie die Welt sich verändert hat und was das Ziel ist", sagte Köhler. Weiter..>

Stern.de, 28. Dezember 2005:  Bundespräsident Horst Köhler

"Kluft zwischen Arm und Reich verringern"  In einem Interview mit dem stern hat Bundespräsident Köhler dafür plädiert, Arbeitslose über ein Grundeinkommen abzusichern. Arbeitnehmer sollten stärker an Unternehmensgewinnen beteiligt werden. Außerdem kritisierte Köhler die große Koalition. Weiter..>

Die Welt, 29. Dezember 2005: Wirbel um Köhlers Denkanstöße
Bundespräsident regt Gewinn- und Kapitalbeteiligungen für Arbeitnehmer an und löst eine Kontroverse aus

FAZ.net, 30. Dezember 2005:  Beteiligungen
Jeder zehnte Beschäftigte ist schon beteiligt

Nach Schätzungen haben Belegschaften bereits mehr als 13 Milliarden Euro in Form von Beteiligungen investiert. Experten sehen großes Potential im Mittelstand. Hier würden beide Seiten besonders von Beteiligungen profitieren.
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WiWo, 04. Januar 2006: Union und SPD folgen Köhlers Anstoß
Union und SPD wollen dem Anstoß von Bundespräsident Horst Köhler zur Förderung der Mitarbeiterbeteiligung jetzt Taten folgen lassen. Der Vize-SPD-Fraktionsvorsitzende Ludwig Stiegler schlägt vor, das Vermögensbildungsgesetz fortzuentwickeln, das bisher für Beteiligungen durch Arbeitnehmer nur Investitionen in Höhe von maximal 135 Euro steuerfrei stellt.
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FAZ.net, 22. Dezember 2005: Arbeitswelt
Wal-Mart verweigert die Pause - und muß Millionen zahlen

Schon wieder sorgen die schlechten Arbeitsbedingungen bei Wal-Mart für Schlagzeilen: Tausende Mitarbeiter durften keine Mittagspause machen. Jetzt muß der größte Einzelhandelskonzern der Welt 172 Millionen Dollar zahlen. Weiter..>

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Coachacademy.de, Januar 2006: Richtig Argumentieren

Um in einer Redesituation, sei es bei einem Vortrag, einer Diskussion oder im Vorstellungsgespräch, überzeugen zu können, ist es unbedingt notwendig, souverän zu argumentieren. Denn wenn Sie in der Lage sind, die Argumente Ihres Gegenübers zu erkennen und zu entkräften, sind Sie im Vorteil. Lesen Sie hier mehr über klassische Argumentationsmuster. Weiter..>
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Chemie.de, 04. Januar 2006: Experten sehen Stammzellenforschung in Gefahr
Nach dem Fälschungsskandal um den südkoreanischen Klonforscher Hwang Woo Suk fürchten Wissenschaftler und Politiker einen Rückschlag für die gesamte Stammzellenforschung. «Das Forschungsfeld ist...

Ergänzend bei Chemie.de:

03. Januar 2006: Fälschungen in der Forschung sind so alt wie die Wissenschaft;

16. Dezember 2005: Südkoreas Klonpionier Hwang gesteht laut Mitarbeiter Manipulation an Forschungsergebnissen

02. Januar 2006: Hwang bestreitet Fälschungsvorwürfe

Vorreiter Woo Suk Hwang zum therapeutischen Klonen in Deutschland und Korea, 29. September 2005 in Berlin: "Ändert Eure Gesetze zur Stammzellenforschung"

 

Handelsblatt.de, 04. Januar 2006:

Klonforscher Hwang nötigte Mitarbeiterin zur Eizellspende

HB SEOUL. Die neuen Vorwürfe wurden wenige Tage vor der geplanten Veröffentlichung des Abschlussberichts einer Untersuchungskommission der Seouler Nationaluniversität zu dem Skandal um Hwang bekannt, berichtete der Fernsehsender MBC. Eine Mitarbeiterin Hwangs sagte demnach, sie habe sich gezwungen gefühlt, einem schmerzhaften Eingriff zuzustimmen, um Eizellen zu spenden.

Ansonsten werde ihr Name nicht unter einer im Jahr 2004 veröffentlichten Forschungsstudie über geklonte Stammzellen erscheinen, habe Hwang gesagt. In einer dem Sender vorliegenden E- Mail wurde sie mit den Worten zitiert: „Ich hoffe, ich kann mir selbst vergeben, dass ich mich dem Professor nicht widersetzt habe.“

Hwang war bereits im November wegen Kritik an der Beschaffung von umstrittenen Eizellspenden von allen öffentlichen Ämtern zurückgetreten. Er hatte zwar zugegeben, entgegen internationalen Ethikstandards Eizellen von Mitarbeiterinnen für seine Forschung genutzt und darüber gelogen zu haben. Die Spenden seien jedoch freiwillig und zunächst ohne sein Wissen erfolgt.

Nach den Recherchen von MBC nutzte Hwang für seine Forschungsarbeiten 2004 und 2005, über die der Tiermediziner im US- Fachjournal „Science“ berichtete, statt wie behauptet 427 insgesamt etwa 1600 und somit fast vier Mal so viele Eizellen. Hwang und seinem Team war es 2004 nach eigenen Angaben weltweit erstmals gelungen, einen menschlichen Embryo zu klonen und davon Stammzellen zu isolieren....


Spiegel-online, 04. Januar 2006: Hwang soll Eizellspende erzwungen haben

Seoul - Der umstrittene südkoreanische Klonforscher Hwang Woo Suk sieht sich neuen schweren Vorwürfen ausgesetzt: Einem Bericht des Fernsehsenders MBC zufolge soll er eine Mitarbeiterin zur Eizellspende gezwungen haben. Dem Sender liegt nach eigenen Angaben eine E-Mail vor, in der die Mitarbeiterin bedauert, sich Hwang nicht widersetzt zu haben. Nachdem sie im März 2003 ein Gefäß mit Eizellen verschüttet habe, habe sie sich zunächst mit Hormonen behandeln und schließlich unter Vollnarkose operieren lassen müssen.

Laut MBC verwendete Hwang zudem deutlich mehr menschliche Eizellen für seine Forschungen als bisher behauptet. Statt wie angegeben 515 habe er in den Jahren 2004 und 2005 rund 1600 Eizellen von 86 Frauen verwendet. Dabei handelte es sich laut MBC zu einem großen Teil um "kommerzielle" Eizellspenden.